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Decken

Eine Decke ist das Textil mit dem größten Wirkungsgrad: Sie wärmt, bricht große Farbflächen auf und ist jederzeit austauschbar. Wolle wärmt am besten und reguliert Feuchtigkeit, Baumwolle ist pflegeleichter, Kunstfaser trocknet am schnellsten. Grobe Strickstrukturen wirken wohnlicher als glatte Gewebe.

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Wohndecken: Material, Größe, Pflege

Eine Decke über der Sofalehne ist Gebrauchsgegenstand und Dekoration zugleich. Sie wärmt am Abend, bricht große Farbflächen auf und lässt sich saisonal tauschen.

Materialien im Vergleich

Wolle wärmt am besten und reguliert Feuchtigkeit — sie fühlt sich auch dann noch trocken an, wenn es darunter warm wird. Baumwolle ist pflegeleichter, meist maschinenwaschbar und ganzjährig einsetzbar. Kunstfaser trocknet am schnellsten und ist die günstigste Variante, wärmt aber weniger und lädt sich elektrisch auf. Kaschmir und Alpaka sind besonders leicht bei hoher Wärmeleistung.

Die richtige Größe

Für eine Person auf dem Sofa reichen 130 × 170 cm. Wer sich vollständig einwickeln möchte, greift zu 150 × 200 cm. Als Tagesdecke fürs Bett sollte die Decke pro Seite 30 bis 40 cm überhängen — bei einem Bett von 180 cm Breite also mindestens 240 cm.

Struktur wirkt

Grobe Strickmuster und Zopfstrukturen wirken wohnlicher als glatte Gewebe und bringen Tiefe in einen Raum, in dem viele glatte Flächen dominieren. Fransen und Bommelkanten sind dekorativ, aber empfindlicher in der Wäsche.

Pflege

Wolle wird im Wollwaschgang oder von Hand gewaschen und liegend getrocknet — nie im Trockner, sonst verfilzt sie. Baumwolle verträgt 30 bis 40 Grad. Lüften ersetzt bei Wolldecken oft das Waschen.