Tischleuchten richtig einsetzen
Gutes Licht arbeitet in Schichten. Die Deckenleuchte liefert Grundhelligkeit, Tischleuchten setzen Licht dorthin, wo es gebraucht wird — auf Augenhöhe, warm und punktuell.
Wo welche Leuchte
Auf dem Nachttisch zählt eine gut erreichbare Schaltung und ein Schirm, der nicht blendet, wenn Sie liegen. Neben dem Sessel sollte die Unterkante des Schirms etwa auf Augenhöhe des Sitzenden liegen — rund 110 bis 130 cm über dem Boden. Auf Sideboard und Konsole geht es weniger um Funktion als um Stimmung; dort funktionieren auch kleinere Akkuleuchten ohne Kabelsalat.
Schirm und Lichtwirkung
Stoffschirme streuen weich und warm, ideal für Wohnräume. Glas und Metall lenken das Licht gerichteter und eignen sich zum Lesen. Offene Schirme leuchten nach oben und unten und hellen den Raum insgesamt auf, geschlossene erzeugen eine Lichtinsel.
Leuchtmittel und Farbtemperatur
Für Wohnräume sind 2.700 Kelvin die angenehmste Wahl — warmweiß, ähnlich einer klassischen Glühlampe. Kühlere 4.000 Kelvin wirken sachlich und passen eher an den Arbeitsplatz. Achten Sie beim Kauf auf die Fassung (meist E27 oder E14), wenn Sie vorhandene Leuchtmittel weiterverwenden möchten. Dimmbare Modelle sind im Wohnbereich fast immer die bessere Investition.
Akkuleuchten
Kabellose Tischleuchten lassen sich frei stellen — auf dem Esstisch, draußen auf der Terrasse, im Regal. Die Laufzeit liegt je nach Modell und Helligkeit zwischen sechs und zwanzig Stunden.